Internationale Beziehungen und Entwicklungspolitik

Prof. Dr. sc. pol. Tobias Debiel

DFG-​Projekt "Nonviolent Resistance and Democratic Consolidation"

Obwohl die Forschung zu friedlichem Widerstand in den letzten Jahren angesichts der Umbrüche und Revolutionen in der Ukraine, Tunesien und Ägypten extrem zugenommen hat, gibt es bisher wenige gesicherte Erkenntnisse zu den langfristigen Effekten von gewaltlosem Widerstand auf demokratische Konsolidierung. Dieses Projekt untersucht die Fragestellung, ob und wie sich Demokratien aufgrund ihres Entstehens durch friedlichen oder gewaltsamen Widerstand hinsichtlich der Möglichkeiten zur Konsolidierung unterscheiden. Zur Beantwortung dieser Fragestellung werden zum einen mittels quantitativer Methoden die Effekte von gewaltlosem Widerstand auf demokratische Konsolidierung in einem globalen historischen Vergleich analysiert. Zum anderen werden die Mechanismen, wie die Form der Transition demokratische Konsolidierung beeinflusst, anhand ausgewählter Fälle in Afrika und Lateinamerika mittels qualitativer Studien untersucht.

Publikationen

Von Agenten, Akteuren und Strukturen in den Internationalen Beziehungen

Caroline Kärger, Janet Kursawe, Daniel Lambach (2017): Von Agenten, Akteuren und Strukturen in den Internationalen Beziehungen, in: ZIB Zeitschrift für Internationale Beziehungen, Jahrgang 24 (2017), Heft 2, S. 91 - 120.

New Kind of War - New Kind of Detention?

Hühnert, Dorte (2016): New Kind of War – New Kind of Detention? How the Bush Administration Introduced the Unlawful Enemy Combatant. Münster: LIT Verlag.

Warum Staaten zusammenbrechen

Lambach, Daniel; Johais, Eva; Bayer, Markus (2016): Warum Staaten zusammen-brechen: Eine vergleichende Untersuchung der Ursachen von Staatskollaps. Wiesbaden: Springer VS.